Ehrlich. Gut. Gestaltung.

Über mich...

2018 habe ich meine Ausbildung zum Grafiker EFZ abgeschlossen. In sechs Jahren Ausbildung an der Schule für Gestaltung Bern und Biel, SfGBB, der Schule für Gestaltung INVERS in Trimbach und fünf Jahren Arbeit in einer grossen Marketing-Agentur, durfte ich alles lernen, was ich als Grafiker und als Gestalter im Allgemeinen in meinem Werekzeugkasten brauche, um Projekte zu entwerfen und umzusetzten. Man soll nie aufhören anzufangen. Dieser Anleitung folge ich gerne und beschäftige mich stets mit neuen Arbeiten und neuen Techniken, um meine Umwelt mit Bildnissen aller Art zu bereichern. Dies setze ich auch in meinem Engagement als Künstler um, in verschiedenen Medien, in denen ich arbeite. Für mich gehört Ehrlichkeit und Humanität ins Zentrum jeder guten Gestaltung, ob in kommerziellem Design oder Kunst. Diese Webseite ist Version 1 und limitiert in Funktion und Darstellung. Verbesserungen werden bald möglichst eingerichtet.

Porträt von Sven

Grafik

Wer sich mit Grafik auseinanderstetzt, versteht, welche Kraft diese entwickeln kann; sei es auch nur die Kraft unseren Alltag einfacher und klarer zu gestalten: anstatt viele Worte ein Symbol – ähnlich unseren Vorfahren, die in der Höhle von Lascaux ihre Zeichen hinterlassen haben. Silhouetten ihrer Hände als Zeichen ihrer Existenz, Zeichnungen und Malereien diverser Tiere als Lernmaterial für ihre Nachfahren und Abbildungen von Ereignissen, wie grosse Jagdszenen, damit wir ihre Chronik sehen können. Damals war nicht klar, dass diese Gestaltung eine weitere Bedeutung als Kunst haben sollte. Es hatte Nutzen. Heute würde man es als «Graphic Design» bezeichnen. Dieses Verhältnis ist Grafik oft beschieden. Im Moment der Kreation ist es ein nützliches Produkt, das seine Aufgaben erfüllen muss, doch hat man als Grafiker auch immer die Chance eine Ästethik zu erschaffen, die weiterträgt. Solche Chancen versuche ich zu nutzen.

Schlossbuch

2025 durfte das Stedtli Laupen 750 Jahre Stadtrecht feiern – der historische Grund, wieso bis heute keine Person aus Laupen Laupen als Dorf bezeichnet, sondern immer als Stedtli, als kleine Stadt. Passend zu diesem Jubiläum hat sich das Kultur-Ehepaar Silla und Hansruedi Kamber einen Wunsch erfüllt: ein Geschichts- und Geschichten-Kompendium über das Schloss Laupen, ein Gebäude, das für den Ort Laupen instrumental ist. Ich durfte für dieses Buch die Grafik machen. Ein Grundlayout wurde von einem vorhergehenden Geschichtswerk «Laupen im 20. Jarhundert» übernommen und für die Zwecke dieses Buches angepasst, erweitert und teilweise neu entwickelt. Das Vorgängerwerk war knackig grün. So habe ich vorgeschlagen das vorliegende Buch in enem knackigen Orange zu gestalten, was diesem Buch einen sehr prägnanten Auftritt verleiht. Alle Aspekte dieser Arbeit hier in diesem Kurzbeschrieb zu notieren, würde den Rahmen sprengen. Am besten Sie lassen sich von den folgenden Bildern überzeugen.

Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch
Schlossbuch

100 Jahre Internationaler Bambusflötenkurs

Die Internationale Gilde der Bambusflötenspielenden trift sich immer wieder zu einer Tagung, einem gemeinsamen Kurs. In 2026 soll dieser in Viviers, Frankreich, stattfinden, als 100-jähriges Jubiläum, und ich durfte das Plakat dafür entwerfen. Einmal als Tag- und einmal als Nacht-Motiv.

Laupen_Street_3
Laupen_Street_3

Laupenschiessen 2025

Bis Anfang diese Jarhunderts gab es in Laupen stets das «Historische Laupenschiessen», bei dem auf einer improvisierten Schiessanlage, über den Fluss Saane hinweg auf ein spezielles Scheibenbild geschossen wurde. Dieser jährliche Wettkampf war in der Region Mittelland sehr beliebt und immer sehr gut besucht. Um die Jarhundertwende kamen diverse Bedenken auf zu diesen Anlass, verständlicherweise, und das Komitee «Historisches Laupenschiessen» hat sich aufgelöst. 2025, passend zu den Festivitäten zum Jubiläum 750 Jahre Stadtrecht Laupen, «Loupe fiiret», hat sich die Schützengesellschaft Bösingen-Laupen vorgenommen eine neue Version des Laupenschiessens aufzubauen. Dieses Mal ein Wettkampf auf der eigenen Schiessanlage auf 300m aber immer noch mit einem Scheibenbild ähnlich dem der historischen Vorlage. Ich durfte dafür die Gestaltung machen. Als Herzstück ein Plakatmotiv, das den neuen und zukunftsgerichteten Charakter des Laupenschiessens zeigen soll. Daher habe ich mich für eine Melange aus neo-futuristischen Elemente und Pop-Illustrationen entschieden, in den Farben des Vereins.

Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
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Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025
Laupenschiessen 2025

12 Months – 12 Throws

Als Mitglied in einem internationalen Yoyo-Forums wurde ich von einem Kameraden gefragt, ob ich für sein Event «12 Monts – 12 Throws» ein Key-Visual kreieren könnte. In diesem Event gieng es darum, dass man im Januar mit einem einzelnen Yoyo startet und dieses für einen Monat spielt, exklusiv, und am Ende dieses Monats dieses weitergibt und selbst ein anderes aufnimmt, das Ganze, jeden Monat bis Ende des Jahres 2024. Mitglieder dieser Bewegung markierten sich mit dem von mir erschaffenen Signet in ihrem Profilbild.

Yoyo
Yoyo

Meret Yoga

2023 durfte ich die Logo-Gestaltung für ein Yoga Studio übernehmen: Meret Yoga; ein Unternehmen, dass das Wohlbefinden seiner Klienten in den Vordergrund stellt. Personen mit Körper- und Mobilitätsproblemen sollen hier einen sicheren Raum finden, um sich selbst besser entdecken zu können. Nach dem Kick-off und einigen Gesprächen über die Identität der Kundin, kamen wir auf die «Door-Mouse», den amerikanischen Siebenschläfer, als Repräsentant der angestrebten Mission. Dies habe ich in einem illustrativen Logo, mit organischer Formsprache umgesetzt. Die dazu passende Farbpalette wurde mit gleihen Gestaltungspunkten ausgewählt, damit sie die Botschaft und das Logo unterstützt. Oft endecken sich Unternehmen besser, wenn sie Gelegenheit hatten, mit ihrer neuen Identität zu leben. Ich bin gespannt, wie sich Meret Yoga entwickeln wird.

meret_yoga
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Offenes Singen

Jedes Jahr veranstaltet der gemischte Chor «Coro Mundial» in der Kirche Kerzers eine Gesangsveranstaltung, bei der Interessierte selbst versuchen können, wie das Singen im Chor ist. Ich wurde dafür engagieret ein reizvolles Motiv zu gestalten, um auf Flyern DIN A5, wie auch in den sozialen Medien dafür zu werben. hier sehen Sie verschiedene Entwürfe und das gewählte Motiv.

offenes_singen
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Rituale

Diese Leporello im Endformat DIN A6 war Teil einer Abschlussprojektes eines mir bekannten Studierenden. Es sollte in kurzer Form nach gewissen Vorgaben die sozialen Aspekte des Rituals darlegen. Bei der Ausgestaltung dieses Leporellos, habe ich die Eigenart der Faltung thematisiert indem ich Bild- und Textinhalte alternierend platziert habe. So ergibt sich ein spannendes Verhältnis im, durch den Betrachter, veränderlichen Kontext dieser Inhalte. In den Bildern paaren sich enigmatische Fotogtrafien mit Piktogramme, die den dazugehörigen Textinhalt vertreten. In der typografischen Gestaltung steht eine brutalistische Groteske einer Serifenschrift gegenüber. Dies vermittelt einen Konkreten und zeitlosen Charakter. Noch heute freu ich mich beim Anblick dieser kleinen Arbeit, nicht zuletzt auch über die heraustrennbare Postkarte, die wir hineingeschmuggelt haben – eine kleine Prise Humor

rituale
rituale

«Velowäg Gümmenen»

Seit vierzig Jahren soll zwischen den Orten Laupen und Gümmenen ein Veloweg entstehen, weil die lange, gerade Hauptstrasse über weites Feld Autofahrende zum Rasen einlädt und die Situation immer enger wird durch den zunehmenden Verkehr. Dass dies eine Gefahrenstelle darstellt und zwar für alle, die mit dem Velo unterwegs sind, hat der Kanton eingesehen. 2022 versuchte er erneut, einen Veloweg zu realisieren. Der angedachte Vorschlag war leider sehr schwach und schlecht konzipiert. Eine klare Alibi-Lösung, womit man die Velofahrenden einfach von der Hauptstrasse hätte verbannen können, ohne nützliche Alternative. Dagegen gab es grossen Unmut. Auch ich habe die mir möglichen Mittel der Mitsprache genutzt. So habe ich diese kleinen Motive gestaltet mit der Aussage «Wosch ä Velowäg?». Es war gedacht als Startpunkt für eine Kampagne zugunsten eines zukunftsfähigen Velowegs in unserer Region. Leider hat der Kanton bei dieser Menge an Kritik einen Rückzieher gemacht. Es wird wahrscheinlich nochmals vierzig Jahre gehen bis zum nächsten Vorschlag für einen Veloweg.

velowag_gummenen
velowag_gummenen

Das Grüne Fest 2022

Die Öko-Gruppe Laupen, ein Verein der sich seit dem Bau des AKW Mühleberg mit Themen des Umweltschutzes beschäftigt, konnte 2022 ihr fünfzigjähriges Bestehen feiern. Um dies gebührend zu inszenieren, wollte sie mit verschiedenen Gruppen, die sich für gleiche und ähnliche Anliegen einsetzten, ein mehrtägiges Fest feiern. Dafür benötigt wurde natürlich eine passende Gestaltung. Ich war zur Stelle. Bei meiner Suche nach diesem Motiv kam ich auf den recht logischen Schluss, dass sich das Symbol eines Blattes alsRepräsentation für dieses Fest sehr gut eignen würde. Stilistisch habe ich eine konkrete und naive Formsprache gewählt, da dies, zusammen mit dem Key-Visual der grünen, irregulären Blöcken ein selbstbewusstes und starkes Bild abgibt, was die Haltung und die Absichten der Öko-Gruppe seit ihrer Gründung wunderbar spiegelt. Daraus erwuchs eine ganze Produktpalette von Plakatten in verschiedenen Formaten und Flyern, Zeitungsinserate und Inhalte für verschiedene Werbeanwendungen. Im Rahmen dieser Festivitäten entstand auch noch Produkte für Events einiger Beteiligten, wie Tapatate.

grune_fest
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«Adelinas Landliebi» - Theater Lützelflüh

Das Theater Lützelflüh fragte mich 2022 an, ein Plakatmotiv für ihr nächstes Stück «Adelinas Landliebi» zu entwickeln. Inhalt dieses Stückes war die Integration einer Einwanderin auf einem Hof, in einem bäuerlichen Umfeld mit all den Eigenheiten und Umständen, die daraus erwachsen.

theater_lutzelfluh
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Tag im Leben von... Projekt

Das Projekt «Ein Tag im Leben von...» ist ein Buch mit Texten im Stil der gleichnamigen Kolumne im Magazin der Zeitung «Der Bund», die von kleinen und grossen Szenen aus dem Leben verschiedemster Leute erzählt. Das Layout und Format dieser Mehlagenbroschüre / Softcover-Buch ist dem Stil eines Magazines angepasst und doch eindeutig ein Buch. eine klassisch hybride Gestaltung, in der verschiedene Teilaspekte miteinander verbunden werden. Die Softcoverausgabe machtdas Buch leitfüssig und flexibel, das raue Laminat widerstandsfähig und dadurch langlebig. Das Key-Visual nutzt ein Currygelb als starke Hauptfarbe, die mit Pastelltönen aus verschiedenen Farben akzetuiert wird. Verschiedene Bildinhalte aus vergangenen und kontemporären Zeiten vereinen sich in diesem Kompendium.

tag_im_leben
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Hommage a Marc

Für den Wettbewerb «100 Beste Plakate 2019» habe ich mich damals für die Idee eines Kunstplakates mit einem Motiv entschieden, dass einem Künstler huldigen soll, der mir bis heute viel bedeutet: dem deutschen Expressionisten Franz Marc. Der Aufbau des Plakates nimmt das Motiv von Marcs berühmtesten Werk «Blaues Pferd 1» auf und interpretiert es in einem naiven, figürlich-abstrakten Stil. Die gezeigten Figuren wurden vor Ort gezeichnet und zeigen Pferde, welche ich auf einem Hof in der Nähe besuchen durfte. Das Medium waren Filzstifte, was ein spontanes Mittel ist und einen kindlichen, neugierigen, untersuchenden Charakter vermittelt. Der gesetzte Titel dient als Schlüssel für den Betrachter, auch wenn das Motiv ohne entschlüsselt werden könnte. Das Plakat wurde für die zweite Auswahlrunde prämiert.

Hommage a Marc

Alpenhorn

Diese Marke, kreiert für den Musiker Fred Flessenkämper, meinen Vater, ist ein gutes Beispiel meiner Arbeit in der Markengestaltung und Kreation (neuenglisch: branding). Ziel war es, das Alphorn als Instrument mit seinen tradizionell konnotierten Aspekten und dem Spiel diese Instruments mit modernen Ansprüchen zu vereinen, daher die abgewandelte Fraktur im Logo und die etwas freien Fotografien im der Schlüsselgestaltung. Die aktuelle Website von Alpenhorn finden Sie hier: alpen-horn.ch

Alpenhorn
Alpenhorn
Alpenhorn
Alpenhorn
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Alpenhorn
Alpenhorn
Alpenhorn
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Alpenhorn
Alpenhorn
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Liebi über aus

Liebe ist die stärkste Kraft in unserer Welt. Liebe von Eltern und Kindern. Liebe zwischen Liebenden. Liebe zu allen Menschen in unserem Umfeld. Liebe zwischen Spezien. Liebe zu Objekten. Liebe zum Ort in dem wir leben. Liebe zu unserer Welt. Liebi über aus...
Vinyl-Sticker, 5cm.

liebi_uber_aus
liebi_uber_aus
liebi_uber_aus
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Cinecivic 2017

Dies war ein Wettbewerb für eine Kampagne, ein Werbespot, der junge Bürger motivieren sollte zu wählen. Ich weiss gar nicht mehr, welches Komittee diesen Wettbewerb veranstaltete. Aber ich finde die damalige Lösung immer noch gut getroffen. Eine Person als Huhn/Hahn verkleidet, der mit vollem Garacho zu einer vermuteten Urne rast, um ihre Stimme abzugeben. Das Motiv wird begleitet von einer schwungvollen Typografie, die die Dynamik der Szene aufnimmt. Der «Matter-of-fact»-Stil der Aufnahme gibt dem Ganzen eine visuelle Kante, die dem Inhalt einen spontanen Charakter verleiht, was zusammen mit dem Jingle, den Humor der Szene unterstützt. Wieso nicht einaml als Huhn über die Landstrasse laufen?

cinecivic

Kunst

In meiner Arbeit als Künstler vertiefe ich mich in Themen der Gesellschaft, der Umwelt und der Philosophie. In verschiedenen und gemischten Medien setze ich Visionen um, die teilweise von Symbolik der Folklore, der Theologie, der Kultur oder dem Abbild der Natur gespiesen werden. Ich folge den Erkenntnissen der modernen Kunst (Malerei), die sich oft von einer reinen Reproduktion der Realität abwendet, um eine intuitivere, introspektivere und sinnlichere Umsetzung eines Themas zu verfolgen. Ich sehe mich als steten Lehrling dieser Disziplinen.

Frei von «Künstlicher Intelligenz».

Malerei

Aus Tausenden von Strichen mit dem Farbmedium entseht in der Malerei ein flächiger Auftrag. Schichtung und Tonalität geben die Möglichkeit, einer flachen Darstellung Leben einzuhauchen. Seit den klassischen Meistern ist die Malerei Königin der Künste. Auch ich sehe das so. Die Höhle von Lascaux hat uns aufgezeigt, dass schon vor 36 000 Jahren wahre Meiste am Werk waren. Ich bin tief beeindruckt von der Schaffenskraft meiner Vorfahren. Auch auf die Pioniere der modernen Kunst, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts bewiesen, dass mit dem Einzu der Fotografie die Malerei von einem stieren Abbildungskredo befreit werden musste, dass ein Gemälde mehr als eine Aufzeichnung der Realität oder des geltenden, religiösen Dogmas sein kann, nämlich ein Raum der Abstraktion. Ich versuche meinen Teil dazu zu tun, um diesem Anspruch gerecht zu werden, meine Perspektive auf die menschliche Erfahrung darzustellen. Alle alten und neuen Meister aus der Geschichte und der Gegenwart sollen meine Lehrmeister*innen sein.

Der Teufel im Dorf, 2025

Der Teufel als archetypische Figur (der Bösewicht) war berits vor der Bibel im Gebrauch bei Folklore und in der Religion. Im Christentum wird dem Teufel oft alles Böse angehängt oder der Teufel als das Böse selbst gesehen. Dabei wird oft vergessen, dass Gott, Jahweh, allwissend sein soll und so jede Handlung des Teufels seit Anbeginn der Zeit kennt. Da Jahweh auch allmächtig sein soll, hätte er die Taten des Teufels auch direkt verhindern können oder er hätte den Teufel auslöschen können. Aber Jahweh ist ein Kriegsgott, eine Figur aus dem alten Mesopotamien, die sich den Teufel, Luzifer, als Helfer geschaffen hat. Der Teufel vollbringt Gottes Werk, wenn man an die Bibel glaubt. Ich sehe diese Figur als spannendes philosophisches Thema. Sie stellt die Frage: Wie würde das Böse als Entität aussehen? In meinem Bild ist der Teufel eine physische Erscheinung, eine Person, die sich in kalter Nacht mit jemandem am Dorfrand trifft. Vielleicht mit jemandem wie dem Drucker Gutenberg, dem man nachsagte, er habe einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, damit er die Bibel drucken konnte. Am Ende kann sich jede betrachtende Person selbst eine Geschichte vorstellen.

Der Teufel im Dorf 2025
Der Teufel im Dorf 2025
Der Teufel im Dorf 2025
Der Teufel im Dorf 2025

Rehbock, 2025

Acryl auf Malkarton 400 x 300mm, in weissem Hartholzrahmen. Wald. Natur. Begriffe, die wir heute mit Wildnis verwechseln. «Ich gehe nach draussen in die Natur...». Dabei kennen wir die Natur nur aus der Kulturlandschaft, der Natur im menschlich gestaltenen Raum. In der Schweiz gibt es nur noch sehr seltene und kleine Gebiete, die natürlich und wild sind. Meist geschützt durch den simplen Fakt, dass Menschne nicht einfach an diese Orte gelangen können – Gebirge zum Beispiel. Das Interessante an diesem Umstand: Tiere, die immer noch wild sind, leben in dieser Kulturlandschaft auf wilde Art und Weise. Teilweise wurden diese Tiere synantrop, also an das menschliche Umfeld, unsere Siedlungen und Häuser angepasst. Obwohl sie immer noch wild sind. Rehe leben im heutigen, menschgemachten Industriewald, wahrscheinlich ähnlich wie sie es in Wäldern seit tausenden von Jahren gemacht haben. Rehe sind nicht nur Teil der Symbiose unseres Ökosystems, sondern begleiten den Menschen auch als geisthaftes, symbolisches Wesen, als Teil unserer Kultur. Wir jagen es. Wir essen es. Wir nehmen seine Haut als Kleidung und andere Teile seines Körpers für Werkzeuge. Wir sehen in ihm eine Unschuld und eine Widerspeigelung unserer selbst, unter Anderem im Brunft- und Familienverhalten. Das auf diesem Bild gezwigte Tier ist kein natürlicher Rehbock. Es ist ein symbolischer Platzhalter für das oben Beschriebene. Eine Hirschtier- (Cervidae) Figur. In introspektiver Waldlandschaft. ein Abbild der Natur, die mehr über den Menschen als die wilden Tiere sagt.

Rehbock 2025

Die Frau, der Mann, das Kind, 2024

Künstlerakrylfarbe auf Buchensperrholz, 267x370mm.
Abstract: «Die Frau, der Mann, das Kind» ist eine Darstellung des Archetypus einer Familie in einer Ansicht, die einer religiösen Ikone gleicht. Die Komposition mit der Frau auf der Linken, dem Mann auf der Rechten und dem Kind im Zentrum entspricht dem gängigen Bild einer Familie, in dem das Kind von den Eltern geschützt wird. Das Kind wird zum grossen Schatz und zum Zentrum des Universums. Die Darstellung der Figuren mit geschlossenen Augen deutet auf ihre Glückseligkeit hin, auf die Vollkommenheit des dargestellten Moments. Die Figur des Kindes ist unproportional gemalt in Anlehnung an Kinderdarstellungen aus dem Mittelalter. Die Figuren sind fiktional und die Ähnlichkeit zu realen Personen ist nicht beabsichtigt. Dieses Bild ist ein Geschenk an meine Cousine Damaris Zuber (ehemals Schmid) und ihren Ehemann Stephan Zuber zur Geburt ihrer Tochter Elodie.

Die Frau, der Mann, das Kind, 2024

Acryl Divers vor 2025 (Sammlung)

In der Sammlung einer malenden Person kommt vieles zusammen und das hier ist ein Ort, um dies als Überblick zu zeigen.

Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025
Acryl vor 2025

Kunstgrafik

Diese Ausdrucksform beschäftigt mich am längsten; Vielleicht, weil Kinder, wie ich selbst auch, zuerst das Zeichnen erlernen. Haufen von Skizzenbüchern und Stapeln von Paier sind entstanden, die Experimente, Beobachtungen und Studien zeigen, die oft in einer fantastiuschen Welt stattfinden, die mir selbst fremd vorkommen kann und dennoch meine eigene ist. Ein Raum, den ich nur zu gerne erkunde, immer auf der Suche nach der nächsten Stufe, nächsten Veränderung in meinem Schaffen. Die Feder ist nicht nur mächtiger als das Schwert, sie ist auch schnell zur Hand und bietet so auch oft den ersten Ansatz eines Werkes, selbst wenn dieses erst Jahre später ausgearbeitet wird. Die Stärke der Zeichnung, der Grafik erwächst aus dem klaren, kontrastreichen Auftrag eines schwarzen Striches auf ein weisses Baltt Papier. Eine intensive Repräsentation des Lichts in einer Szene.

Den Tag vor dem Abend loben, Illustrationen

Für das Gedichtbuch «Den Tag vor dem Abend loben» des Eichhorn Verlags, durfte ich Illustrationen machen, die den Inhalt der Lyrik umrahmen. Entstanden sind vier Bilder im Kleinformat, die das Wesen und die Herkunft des Menschen, in einer abstrakten Umsetzung zeigen. Gemalt zweifarbig, in Ölkreide auf Aquarellpapier.

Den Tag vor dem Abend loben
Den Tag vor dem Abend loben
Den Tag vor dem Abend loben
Den Tag vor dem Abend loben
Den Tag vor dem Abend loben

Linoldrucke

Ich hatte die Freude vor einigen Jahren auf den Holschnitt-Künstler David Bull aufmerksam zu werden, der sich aussschliesslich mit japanischem Reliefdruck beschäftigt und eine Druckwerkstatt Namens Mokuhankan in Asuka, Tokyo führt. Diese Erfahrung und mein Hintergrund als Grafiker EFZ haben mich dazu inspiriert, mich selbst mehr mit Reliefdruck zu beschäftigen. Ich habe mich für die etwas experimentierfreudigere und ökonomischere Art des Linoldrucks entschieden. Gerade die eindeutige und klar geschnittene Formsprache des Druckes, aus der man so viele Nuancen herausarbeiten kann, fasziniert mich und ich bin sicher, dass noch einige Motive in dieser Technik entstehen werden. Einige Experimente und Motive sehen Sie hier.

Linoldruck
Linoldruck
Linoldruck
Linoldruck
Linoldruck
Linoldruck
Linoldruck
Linoldruck

Tinte

Dunkle, schwarze Flüssigkeit. Hart im Kontrast auf weissem Papier und doch spontan in der Linienführung und dem Ausdruck jedes Tropfens. Natürlich gehört das Zeichnen mit Tinte zu den Grundwerkzeugen eines bildenden Künstlers und Grafikers. Doch auch hier lasse ich mich von assioziativen Formen und Motiven leiten, die teils mehr ein Gefühl als ein Bildnis sind.

Tinte
Tinte
Tinte
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Tinte
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Fotografie

Das Festhalten von Licht auf zweidimensionalem Raum. Schnell und doch präzise. Das Fixieren des «Entscheidenden Moments», wie es der Göttervater der modernen Fotografie, Henry Cartier-Bresson, treffend formuliert hat. Diese Inszenierung von Licht an sich finde ich nicht nur höchst romantisch, faszinierend, sondern auch sehr philosophisch, gerade als Bildermacher, der sich bei jeder Arbeit mit den Gesetzen der Optik und Reflektion des Lichts zu beschäftigen hat. Ich untersuche und beobachte gerne meine Umwelt mit der Kamera und dokumentiere diese mit dem höchsten Mass an Ästhetik, das mir möglich ist. Hier sehen Sie ein Auswahl.

Buechselen_Abstrakt_ICM
Street_2018
Street_2018
Fred_im_Abendlicht_2020
Portrait_Grossvater
Murtenschiesssen_2023
Stairways_to_heaven_2023
Eichhörnchen_2023
Rewag_2023
Viadukt_im_Nebel_2024
La_Sauge_2024
La_Sauge_2024
G300_2024
Schuetzen_2024
Helikopter_2024
Zürich_Arrival_2025
Milano_2025
Andy_Timmons_2025
Loupe_fiiret_2025
Loupe_fiiret_2025
Rotblitz_2025
Timo_2026
AKW_Muehleberg_2018
Rehe_2023
Geschenk_2023

Plastik

In der Archeologie werden immer wieder Artefakte vergangener Kulturen gefunden. Figürliche Objekte, die von Wünschen und Träume verschiedener Menschen sprechen. Die Bearbeitungsspuren auf einee Figur oder einem alltäglichen Gegenstand erzählen von seinem Schöpfer. Welche Geschichte erzählen wir?

Der Haupt des Weisen

Geschnitzt aus Lindenholz, 30x15x25cm.

Plastik
Plastik
Plastik
Plastik

Fuchsschädel

Mit Acrylfarbe bemalter Fuchsschädel, 18x12x10cm.

Plastik
Plastik
Plastik
Plastik

Video

Bewegtes Bild. Körner tanzen über den Bildschirm. Erinnerungen an Gestern. Stille Experimente eines lauten Mediums.

Kontakt

Sie können mich über folgende Kanäle erreichen:

info@sven-design.ch
+41 78 956 02 13

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